Beschreibung

 

Mosbach. Der „Tag des offenen Denkmals“ lädt unter dem Jahresthema „Gemeinsam Denkmale erhalten“ am Sonntag, den 11. September zum Besuch zahlreicher interessanter Bauten und Denkmäler ein.

 

Das Tempelhaus im Stadtteil Neckarelz war von 1300 bis 1350 im Besitz des Johanniterordens. Bei dem seit dem späten 16. Jahrhundert als Tempelhaus bezeichneten Gebäude handelt es sich nach der Burg Lohrbach um das zweitälteste Bauwerk in Mosbach und um die einzige in ihrer authentischen Form erhaltene Johanniterburg in Baden-Württemberg. Zu den Kunstschätzen des als katholische Kirche genutzten Tempelhauses zählt der Conradusstein, eine Grabplatte aus der Zeit um 1300 und viele weitere sehenswerte Objekte. Zwischen 13 und 17 Uhr bieten Horst Uhl und Richard Zöller zu jeder vollen Stunde eine Führung an. Adresse: Johannitergasse in Neckarelz.

 

Die evangelische Stiftskirche und die katholische St. Juliana: zwei Kirchen, zwei Konfessionen – getrennt und doch verbunden - laden von 10 bis 19 Uhr zum Besuch ein. Die Kirche, die 1277 erstmals erwähnt wird, ist eine der wenigen erhaltenen Simultankirchen im süddeutschen Raum. Noch heute trennt eine Mauer den evangelischen vom katholischen Teil der Kirche. Erst 2008 wurde eine Tür für die Ökumene geöffnet, die nun beide Häuser miteinander verbindet. Zwischen 14 und 16 Uhr führt Gästeführerin Anita Schneider durch die Simultankirche. Adresse: Kirchplatz im Zentrum Mosbachs.

 

Ein ganz besonderes Kleinod ist der Klostergarten Mosbach. Hier lädt die Geopark-vor-Ort-Begleiterin Gabi Nießen um 14 Uhr zur Führung durch den Klostergarten im Lohrtalweg (beim Amtsgericht) ein. Mehr als 200 Heilkräuter, denen man heute kaum noch Beachtung schenkt, sind hier versammelt. Gabi Nießen zeigt, welche besondere Wirkung diese haben und wofür sie sonst noch nützlich sind.

 

Der diplomierte Fachwerkführer Wilfried Boch zeigt bei einem Rundgang zu den unterschiedlichsten Fachwerkbauten Mosbachs die Besonderheiten auf. Hier wird um 15 Uhr nicht nur Wissenswertes mit Aha-Effekt über Muster, Formen und Farben erklärt und gezeigt, sondern auch über den Stil des Mosbacher Fachwerks. Treffpunkt ist im Innenhof des Stadtmuseums in der Hospitalgasse 4.

 

Die Gutleutanlage mit ihrem Elendshaus, der Gutleutkapelle und dem Gutleuthaus zählt zu den besterhaltenen ihrer Art in Baden-Württemberg. Zahlreiche mittelalterliche Wandmalereien und Rötelzeichnungen, die vermutlich von Pilgern stammen, sind im Innenraum der Kapelle zu finden. Eine rund eineinhalbstündige Führung durch die Anlage sowie des angrenzenden jüdischen Friedhofs (Männer bitte mit Kopfbedeckung) wird um 16 Uhr von der Gästeführerin Magdalena Putze angeboten. Adresse: Kapellenweg 5.

 

 

Weitere Informationen gibt es bei der Tourist Information Mosbach, Marktplatz 4, telefonisch unter 06261 9188-0 oder unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Fotos
Kommentare
Sortiere nach: 
Per Seite:
 
  • Bis jetzt noch keine Kommentare vorhanden
Information
Neckar-Odenwald-info
Neckar-ODENwald....
Startdatum11.09.2016 13:00
Enddatum11.09.2016 17:00
Bewertungen
0 votes
Teilen